Erste Setup-Checkliste¶
Setup-Checkliste
Planen Sie den Agenten, bevor Sie ihn konfigurieren. Ein klares Ziel, eine bekannte Telefonnummer, realistische Testanrufe und ein Fallback verhindern die meisten Startprobleme.
Danach sollte klar sein, was der Agent tun muss, wie getestet wird und wann er bereit ist.
Nutzen Sie diese Checkliste, wenn Sie einen neuen Nuvoca Agenten einrichten.
1. Aufgabe des Agenten festlegen¶
Bevor Sie Prompts oder Parameter bearbeiten, formulieren Sie die Aufgabe des Agenten in einem Satz.
Beispiele:
- „Produktfragen beantworten und Kontaktdaten für den Vertrieb sammeln.“
- „Support-Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten annehmen und dringende Fälle an den Bereitschaftsdienst weiterleiten.“
- „Kunden bei Terminbuchungen helfen und eine Bestätigung per SMS senden.“
Eine klare Aufgabe macht alle späteren Entscheidungen einfacher.
2. Agent erstellen¶
Konfigurieren Sie zuerst die Grundlagen:
- Name und Beschreibung,
- Sprache und Stimme,
- Modell,
- System-Prompt,
- Wissensdatenbanken,
- Tools oder Weiterleitungsoptionen.
Passen Sie nicht sofort jede erweiterte Einstellung an. Nutzen Sie Standards, bis klar ist, was verbessert werden muss.
3. Praktischen Prompt schreiben¶
Ein guter Prompt erklärt dem Agenten:
- wer er ist,
- welches Ziel er erreichen soll,
- welche Informationen er sammeln muss,
- wie er sich bei Unsicherheit verhalten soll,
- wann er Tools nutzen oder weiterleiten soll,
- was er niemals tun darf.
Siehe Prompting für Beispiele.
4. Wissen nur bei Bedarf hinzufügen¶
Nutzen Sie eine Wissensdatenbank, wenn der Agent firmenspezifische Informationen beantworten muss, zum Beispiel FAQs, Richtlinien, Produktdetails oder Dokumente.
Der Prompt steuert das Verhalten. Die Wissensdatenbank liefert Fakten.
5. Tools vorsichtig hinzufügen¶
Tools ermöglichen Aktionen außerhalb des Gesprächs, zum Beispiel E-Mail senden, SMS senden, API aufrufen oder einen Anrufer weiterleiten.
Für jedes Tool sollte klar sein:
- wann es genutzt werden soll,
- welche Informationen vorher erforderlich sind,
- was der Agent davor und danach sagen soll,
- was passiert, wenn das Tool fehlschlägt.
6. Voice-Routing verbinden¶
Für Voice-Anwendungsfälle weisen Sie einer Telefonnummer ein Standardziel zu:
- einen einzelnen Agenten, oder
- einen Agentic Flow für komplexeres Routing.
Fügen Sie Routing-Overrides nur hinzu, wenn zu bestimmten Zeiten ein anderes Verhalten benötigt wird.
7. Wie ein echter Anrufer testen¶
Testen Sie mit realistischen Gesprächen, nicht nur mit Idealabläufen.
Empfohlene Szenarien:
- einfache Frage,
- unklare Anfrage,
- fehlende Informationen,
- Anrufer möchte einen Menschen sprechen,
- Anruf außerhalb der Geschäftszeiten,
- Weiterleitungsziel nimmt nicht ab,
- Agent soll etwas ablehnen.
Tests nicht überspringen
Viele Prompt-Probleme zeigen sich erst, wenn der Anrufer anders formuliert als erwartet.
Vor dem Livegang¶
- Der Prompt hat ein klares Ziel und klare Grenzen.
- Wichtige Parameter sind verstanden und bewusst gesetzt.
- Antworten aus der Wissensdatenbank wurden mit echten Fragen getestet.
- Tool-Nutzung wurde getestet.
- Voice-Routing und Zeitzonen wurden geprüft.
- Konferenzweiterleitung wurde mit einem echten Empfänger getestet.
- Es gibt ein Fallback-Verhalten bei Fehlern oder Unsicherheit.